Gesund essen mit Information

Sie dachten, Sie trinken bloß Wasser oder essen etwa eine Karotte oder Rindfleisch? Weit gefehlt! Sie essen vor allem Information!

Wenngleich sich dieser Post mit gesunder Ernährung beschäftigt – und damit einem greifbaren Thema – so werden Sie die folgenden Aspekte vielleicht dennoch sehr erstaunen. Denn auch mich, der ich mich seit Jahren begeistert wie akribisch durch ganzheitliche Ernährungswissenschaft wühle, hatten diese Gesichtspunkte rund um unser Essen tief beeindruckt.

Den meisten Zeitgenossen ist durchaus bewusst, dass wir mit unseren Lebens-, Nahrungs- und Genussmitteln primär Kohlehydrate (verschiedene Zucker), Eiweiße (tierische und pflanzliche Proteine = Aminosäuren), Fette und Öle (tierische/pflanzliche), Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe und – nicht zu vergessen – Wasser zu uns nehmen. Ob unsere Diät gesund ist oder nicht, ob wir uns fit oder fett essen, uns also eher positiv basenbildend oder stark übersäuernd und damit ungesund mit Energie versorgen, hängt in erster Linie von der Konzentration und Kombination der jeweiligen Nahrungsbausteine ab. Ganz viel und ganz hoch raffinierte Kohlehydrate mit massiv tierischem Fett und tierischem Eiweiß, kaum Ballaststoffen und überschaubaren Mineralstoffen wäre etwa eine Cremeschnitte. Pflanzliches Eiweiß, pflanzliches Öl, jede Menge Mineralstoffe, Spurenelemente und einiges an Ballaststoffen beschreibt beispielsweise einen Hummus aus Kichererbsen. Ob ungesund (wie 1.) oder gesund (2.) wertet man also ernährungswissenschaftlich primär anhand der chemischen Zusammensetzung.

Was ist bei bio anders? Ist bei bio überhaupt etwas anders, abgesehen vom Preis?

Produkte aus biologischer Landwirtschaft werden im Vergleich zu konventioneller Landwirtschaft als gesünder eingestuft und daher generell empfohlen, weil aufgrund der Nicht-Verwendung von Industriedünger, Spritzmitteln, Hormonen, Antibiotika udgl. messbar weniger Schadstoffe im Gemüse, im Obst oder im Fleisch enthalten sind. Wenn wir weniger Schadstoffe aufnehmen, so schadet uns das Futter auch weniger – ein ebenso logischer wie nachvollziehbarer Umkehrschluss. So konnte man im Urin von bio-essenden Kindern geringere Rückstände von toxischen Schädlingsbekämpfungsmitteln feststellen als bei konventionell ernährten Kids. Auch die Tatsache, dass – vor allem regionale – Bioprodukte nicht unreif geerntet und künstlich, etwa auf den Transportwegen über tausende von Kilometern, zur Reifung gebracht werden, sondern mehr Sonnenstunden gespeichert haben, spricht diskussionslos für bio.  Aber war’s das schon hinsichtlich der Qualität unserer Lebensmittel?

Information und Ordnung im Essen sind die Schlüssel zu langem & gesundem Leben!

Information und Ordnung im Essen – beide eng verbunden mit dem im Lebensmittel gespeicherten Licht – sind offenbar die wahren Schlüsselfaktoren zur Qualität unserer Nahrung. Beide sind zwar absolut spür- und vor allem schmeckbar, wissenschaftlich jedoch nicht erfassbar. Untersucht und vergleicht man konventionelles Obst und Bio-Obst nämlich rein wissenschaftlich, also mit den eingeschränkten Methoden, die in diesem streng pragmatischen Zugang zum Leben Gültigkeit haben, so wird man erstaunt entdecken, dass hinsichtlich Vitamin- oder Mineralstoffgehalt oft viel weniger Unterschied als angenommen besteht (oder gar keiner). Also zu behaupten, dass Bio-Obst oder Bio-Gemüse automatisch mehr Vitalstoffe bieten als Nicht-Bioprodukte, ist eher kühn. Um aber dennoch einen Unterschied nachvollziehbar und darstellbar zu machen, warum bio für uns besser ist, arbeiten Forscher mit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinausgehenden Methoden seit Jahren.

Kristallfotografie bringt bezaubernde Blicke ins Innere!

Der Zürcher Lebensmittelforscher Walter Dänzer widmet sich ganz der »feinstofflichen Qualitätsforschung« und hat aus den verschiedensten Lebensmitteln Tröpfchen auskristallisiert und unter dem Mikroskop mit hundertefacher Vergrößerung fotografiert. Vorbild hierfür war sicherlich der weltberühmte japanische Wasserpapst Dr. Masaru Emoto, der auch gefrorene Wasserkristalle unter extremer Vergrößerung analysierte. Emoto verblüffte nicht nur mit Kristallbildern verschiedenster guter (z.B. Bergquellwasser) und schlechter Wasserproben (z.B. Grundwasser in Industriegegend), ganz besonders spannend war seine Entdeckung, dass ein und dasselbe Wassertröpfchen total anders auskristallisiert, wenn es vorher mit Mozartmusik oder mit Heavy-Metal-Sound »informiert«, also beschallt wurde. »Die kleine Nachtmusik« formte dasselbe Wasser zu wunderschönen, gleichmäßigen Eiskristallen, mittels Heavy Metal bedröhnt, bildete es wirre, gleichsam verstümmelte Möchte-gerne-Kristalle aus. Bitte diese Erkenntnisse ganz wertfrei akzeptieren, ich möchte weder Metallica-Fans zu nahe treten, noch dürfte ich mich selbst ehrlicherweise als ausgesprochener Mozartfan outen.

Aber zurück zur Forschungsarbeit von Walter Dänzer. Er nahm für seine spektakulären Bilder jeweils ein Bioprodukt sowie ein konventionelles und stellte deren Mikroskopbilder gegenüber. Und dabei wird in beeindruckender Art und Weise sichtbar, wie unterschiedlich die Kristallstrukturen der beiden – wissenschaftlich an sich ja – gleichen Gemüse sind. Zufall ausgeschlossen, denn insgesamt fertigte man über die Jahre mehr als 10.000 Vergleichsfotografien an, die alle zum selben Resultat führten: Bio-Lebensmittel weisen eine unvergleichlich harmonischere, gleichmäßigere feinstoffliche Kristallstruktur auf. Sehen Sie selbst:

Bio und Nicht-bio

Mikro-Fotografie von Walter Dänzer: Ein Apfel bio und nicht-bio. Erkennt man nicht sogar in der Biostruktur kleine Apfelbäumchen? Copyrights A.W. Dänzer

Ist solch eine harmonische Gleichmäßigkeit gegeben, erlebt man nicht nur mehr Geschmack am Gaumen, auch in kinesiologischen Tests (nimmt meine Muskelkraft zu oder ab, wenn ich ein bestimmtes Produkt in Händen halte?) oder beim Pendeln wird ein riesen Unterschied offenbar. Buchtipp: A.W. Dänzer »Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln« zu beziehen unter www.bio-nichtbio.info

Nach jahrelangen, intensiven Forschungen geht man heute davon aus, dass wir Menschen mit unserer Umwelt in Resonanz, in Schwingung stehen. Stimmen Schwingungsfrequenzen überein, fühlen wir uns wohl und empfangen Energie. Sind wir mit etwas oder jemandem nicht auf derselben Wellenlänge, so spannt uns dieser Zustand innerlich an (der Sympatikus unseres vegetativen – willentlich nicht direkt beeinflussbaren – Nervensystems lässt Stress entstehen), raubt uns Energie und wir fühlen uns entsprechend unwohl. Anderen Menschen gegenüber kennt dieses Phänomen jeder von uns – »die Chemie stimmt nicht«, diagnostiziert man. Letztlich dürfte es sich bei unserer Nahrung ganz ähnlich verhalten. Stimmen wir schwingungsmäßig mit unseren Lebensmitteln überein, so nähren uns diese optimal. Ist dem nicht so, bedeutet das für unseren Körper Stress. Offenbar verhält es sich nun so, dass umso geordneter die feinstoffliche Struktur ist – wie in der Kristallfotografie sichtbar gemacht – desto besser harmonieren die Schwingungen mit uns und desto mehr Energie bekommen wir, ohne uns zu schaden.

Gesund ist nicht automatisch immer gesund …

Einer der ganz großen Querdenker unserer Zeit, Dr. Ulrich Mohr, fand in seiner jahrzehntelangen Arbeit heraus, dass der gesundheitliche Aspekt individueller Ernährung extrem von diesem Anspannungsprinzip des Sympatikus-/Parasympatikus-Systems abhängt. Will heißen: Unsere Nahrung sollte primär mit uns in harmonischer Schwingung sein. Schwinge ich nun mit Obst und Gemüse nicht gut, zwinge mich aber – etwa bewusst moralischen Gründen oder unbewusst verborgenen Glaubenssätzen folgend – zu einem veganen Lebensstil, so werde ich mir damit gesundheitlich/energetisch nichts Gutes tun. Ok, vielleicht muss es ja nicht gleich ganz vegan sein: Aber angenommen, ich zwinge mich zumindest aus einem Fitnessgedanken heraus täglich zu einem großen Teller Rohkost zur 9-Uhr-Jause. An sich überaus gesund, wenn aber für mich persönlich schwingungsmäßig unpassend, dann setzt mich diese Rohkostjause unter Spannung = Stress. Wie viele fanatische Rohkostesser mussten sich nach Jahren eingestehen, dass ihnen Kohlrabi, Stangensellerie, Karotte & Co roh genossen alles andere als gut getan hatten. Umgekehrt erkennen weltweit aber auch immer mehr ursprünglich massiver Fleischesser, dass Steak und Burger (zumindest im gewohnten Ausmaß) nicht zu ihnen passen. Einfach deshalb, weil ihre individuelle Frequenz in Wahrheit vegetarischer Kost entspricht. Schon erwähnte verborgene Glaubenssätze (»Ein Mannsbild hat Tiere zu essen, sonst ist es kein Mannsbild!«) machen es oft so schwer, seiner natürlichen Intuition zu folgen. Auch, dass am Familientisch in unseren Breiten alle – Mutter, Vater, Kinder, Großeltern – dasselbe Mahl bekommen, erschwert die Entdeckung der persönlichen Intuition. In der Ernährung der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) bekommen die Kinder, die Erwachsenen und die Alten der Familie übrigens nicht dieselbe Einheitskost.

Dr. Mohr geht sogar einen Schritt weiter, indem er sagt, es ginge nicht darum, wie theoretisch gesund ein Lebensmittel ist, sondern vielmehr wie es informiert ist. Dabei vergleicht er diesen informativen Gehalt mit der Homöopathie und meint damit, dass in jedem tierischen wie pflanzlichen Produkt die volle Information über dessen Leben oder Wachstum wiederum gespeichert ist. Wie auf einer Musik-CD. Von außen betrachtet, schaut eine CD aus wie jede andere, ein Stück Fleisch wie das andere. Die Qualität der Musik auf der CD kann man an der CD äußerlich nicht erkennen, wie immer und oft man diese auch dreht und wendet. Auf  Fleisch umgemünzt meint er, dass auch ein Biofleisch schlecht informiert (= ungesund) ist, wenn der Landwirt mit dem Rind grob umgegangen ist. Die weitestgehend nicht artgerechte Tierhaltung samt industrieller Massenschlachtung lässt laut Mohr hierzulande überhaupt kein positiv informiertes Fleisch mehr zu, ob bio oder nicht-bio. Gut informiert wäre wohl einzig Wildfleisch aus freier, ruhiger Natur, vom treffsicheren Jäger im ersten Schuss erlegt und somit sein Schicksal nicht ahnend. Ein solcherart in die menschliche Nahrungskette eingebrachtes Tier tut uns ganzheitlich auch gut. Würden wir uns alle dieser Ansicht entsprechend ernähren, würden wir also nur essen, was gut informiert ist, so wären wir beim Ernährungsideal überhaupt: Bio-gezogenes Obst und Gemüse, das in der Sonne ausreifen durfte und vom darauf stolzen Landwirt direkt ab Hof an zufriedene Kunden verkauft wird (eigener Obst-/Gemüsegarten natürlich noch besser!) und in Freiheit, im Wald, auf der Wiese, auf der Weide, auf der Alm lebende Tiere, die von der Natur positiv informiert wurden und gänzlich ohne Stress – weil zu überraschend – sterben durften. War das nicht früher einmal so? Als man noch sein Grünzeug selbst im Hausgarten hatte, sich Hühner, Schweine, Kühe und Schafe hielt und diese daheim »stressfrei« tötete? Lang, lang ist’s her…